Bild
  • Unternehmen

SWC testen neue Fernwärmetechnik

(vom 27.03.2018)

Effizient und sparsam: das neue System für die Wärmeversorgung

Die Stadtwerke Cottbus (SWC) stellen die Technik, sichern Wartung und Instandhaltung – der Kunde bezahlt lediglich seine Heizkosten. Neuester Abnehmer des „All-inclusive- Angebots“ des kommunalen Energieversorgers ist das Studentenwerk der BTU. Fernwärme hat eine hervorragende CO2-Bilanz, ist kostengünstig und zuverlässig. Kein Wunder, dass bereits mehr als 50 Prozent aller Wohnungen in Cottbus mit Fernwärme versorgt werden. Nun hat der kommunale Energieversorger auch die Fernwärmestationen in vier Wohnheimen der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus- Senftenberg (BTU) übernommen. „Wir betreiben die Technik nicht nur, wir entwickeln sie auch weiter“, verrät Dr. Marko Sieber, Leiter des Service-Center Wärme.

Weniger Druckschwankungen

In zwei der vier Wohnheime werden die SWC ein neues, patentiertes System testen. Dieses wurde von einem Marktpartner der SWC entwickelt, der europaweit einer der führenden auf diesem Gebiet ist. Die neue Technik soll eine noch effektivere Versorgung mit Heizung und Warmwasser gewährleisten. Weitere Vorteile sind die geringere Speichergröße und, gerade bei größerer Wasserentnahme, weniger Druckschwankungen im Warmwassernetz.

Strom und Kosten sparen

zwischen zehn und 55 Grad Celsius – in diesem Rahmen bewegt sich die Rücklauftemperatur aus der Warmwasseraufbereitung mit dem neuen System. Im Durchschnitt soll die Rücklauftemperatur 35 Grad Celsius betragen und damit die von SWC gelieferte Wärme deutlich besser ausnutzen als bei herkömmlichen Stationen. Und: Je niedriger die Rücklauftemperatur, desto weniger Strom wird auch verbraucht. Zum Vergleich: Bei der klassischen Warmwasserbereitung steigt die Rücklauftemperatur in der Regel immer über 65 Grad Celsius. Es wird also ein hoher Anteil der im Fernwärmevorlauf verfügbaren Wärme nicht entnommen und wieder zum Erzeuger zurück transportiert. Dieser Anteil muss zwar vom Kunden nicht bezahlt werden, erhöht aber die Verluste der Fernwärmeverteilung unnötig. Das neue System muss sich allerdings noch im Langzeitbetrieb bewähren. „In den anderen beiden Wohnheimen behalten wir zum Vergleich zunächst die alten Fernwärmestationen, um herauszufinden, wie hoch die Einsparung tatsächlich ist und um sicher zu gehen, dass sich der Einsatz der neuen Technik lohnt“, sagt Dr. Marko Sieber.

Weitere Informationen zu Fernwärme erhalten Sie bei Dr. Marko Sieber, Leiter des Service Center Wärme unter 0355 351-365.

 

zurück

EVC-Nachrichten

SWC testen neue Fernwärmetechnik

Baustelleninfo Sachsendorfer Straße

Bilanzkreisverträge mit EnVersum GmbH gekündigt

Große Resonanz am Gemeinschaftsstand...

Anpassung des Netznutzungs- und Lieferantenrahmenvertrages (Strom)

Verbrauchernachrichten

DUH: Viele Online-Händler verstoßen gegen Rücknahmepflicht von Elektroschrott

Strom aus erneuerbaren Energien wird immer günstiger

Durch „Frühjahrsputz“ für die Heizung 430 Euro sparen

Wasserwirtschaft fordert besseren Schutz der Trinkwasserressourcen