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E- Autos kommen auch in Cottbus ins Rollen

(vom 19.01.2017)

 

Stadtwerke gehören bereits seit Jahren zu den Nutzern emissionsfreier Mobilität

Elektroautos und Hybride sind nicht mehr aufzuhalten. Mittlerweite ist die Auswahl sehr groß. Und die Reichweiten wachsen. Auf den Cottbuser Straßen sind bereits 258 dieser Fahrzeuge (Hybrid, E-Diesel, E-Benzin) unterwegs, davon 27 reine E-Autos.

 „Für die Stadtwerke und ihre Tochtergesellschaften hat das elektromobile Zeitalter bereits vor mehr als 5 Jahren begonnen", betont Planungsingenieur Stephan Choschzick von der Elektroenergieversorgung Cottbus (EVC). „Unsere Kollegen fahren im Dienst unter anderem zwei BMWi3." Deutschlandweit gibt es rund 6.500 ö­ffentliche Ladepunkte, in ganz Brandenburg 51. Das reicht natürlich bei Weitem nicht aus und ist für den großen Durchbruch von Elektrofahrzeugen ein gigantischer Hemmschuh. Wichtig ist deshalb die Erarbeitung eines effizienten Standortkonzeptes für das Netzgebiet Cottbus.„Wir analysieren derzeit das Netz in Cottbus und definieren Kriterien für öffentliche Ladepunkte. Daraus ableitend identifizieren wir geeignete Standorte, um im nächsten Schritt sukzessive Ladesäulen installieren zu können - immer in Abhängigkeit von der Nachfrage." Wie Stephan Choschzick berichtet, bieten die Stadtwerke Cottbus bereits jetzt privaten und gewerblichen Interessenten an, Ladeinfrastruktur in ihren Objekten zu installieren und zu betreuen. Dieses Angebot werde schrittweise ausgebaut.

 

Ladestruktur für alle ist nötig

Und noch eine zweite Frage muss geklärt werden: die Abrechnung des „getankten" Stromes an der Ladesäule. „Es existieren derzeit verschiedene Vorgehensweisen ", erläutert der EVC-Fachmann.

„Wir schauen uns diese genau an und werden dann ein passendes Modell für unsere Stadt bzw. unser Netzgebiet auswählen." Denn Elektromobilität braucht für ihren endgültigen Durchbruch nicht nur die private Ladeinfrastruktur, wo sich die Batterien bequem unter dem heimischen Carport laden lassen, sondern in erster Linie die für jeden Nutzer öffentlich zugänglichen Ladepunkte. Ihre umweltschonenden Trümpfe können die abgasfreien Fahrzeuge nur ausspielen, wenn sie den Massenmarkt erreichen und ihre Nutzung ebenso unkompliziert ist wie heute bei Benzinern oder Erdgasantrieben.

 

Wie wird eigentlich geladen?

Elektroautos verfügen über ein standardisiertes Ladekabel, welches unter Umständen mithilfe von Adaptern mit anderen Ladesystemen kompatibel ist. Im privaten Bereich empfiehlt sich die Installation einer eigenen Ladebox, welche in der Garage oder im Carport installiert werden kann. Diese Geräte sollten im besten Fall beim Netzbetreiber angemeldet und fachgerecht in die Hausinstallation eingebunden werden. Im ö­ffentlichen Bereich ist das sogenannte Schnellladen mit einer Ladeleistung von 22 kW der angestrebte Standard. Durch diese Leistung kann das E-Auto innerhalb von maximal 2 Stunden wieder nahezu aufgeladen werden. Nichts destotrotz ist der Entwicklungsprozess der Ladetechnik noch nicht abgeschlossen und eine Standardisierung in Form einer Norm oder Richtlinie steht noch aus.

 

Kontakt:

Stephan Choschzick

E-Mail: stephan.choschzick@stadtwerke-cottbus.de

Tel.: 0355-351353

 

Förderung mitnehmen:

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle unter www.bafa.de

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