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Wärmenetz

Netzbeschreibung

Stand zum: 31.12.2016
Der Beginn der Fernwärmeversorgung in der Stadt Cottbus ist das Jahr 1958/59. Seit dem Jahre 1968, dem Jahr der Inbetriebnahme des Heizkraftwerkes Cottbus, wurde die Fernwärmeversorgung stark erweitert. Seit dem Jahre 1987 wird ein Teil der Fernwärme aus dem Großkraftwerk Jänschwalde, welches ca. 10 km nördlich von Cottbus liegt, geliefert. In Cottbus ist über Jahrzehnte hinweg ein ausgedehntes Netz für die Zentrale Wärmeversorgung gewachsen. So wurden zum Beispiel im Jahre 2012 57,0 % aller Wohnungen in Cottbus mit Fernwärme versorgt Die Lage der Versorgungsgebiete mit Fernwärme ist in der Karte dargestellt.

Das Cottbuser Heißwassernetz (Primärnetz) wird entsprechend des Wärmebedarfes aus dem  Neuen HKW Cottbus und dem Großkraftwerk Jänschwalde versorgt. Die Heißwassertrasse besteht aus einer Vorlaufleitung und einer Rücklaufleitung und ist in Trassenabschnitte aufgeteilt.

Anzahl:

2

Trassenlänge:

45 km

Rohrlänge:

90,5 km

Mit Hilfe von 20 Wärmeübertragerstationen sowie 5 Wärmeerzeugungsanlagen und den dahinter geschalteten Heizwassernetzen (Sekundärnetzen) werden die Kunden mit Wärme für Heizung, Lüftung und Gebrauchswarmwasser versorgt.

Anzahl:

38

Trassenlänge:

126 km

Rohrlänge:

287,80 km

 

Netzstrukturdaten Zusammenfassung aller Netze    
Trassenlänge (gesamt) km

171,00

Rohrlänge (gesamt) km

378,30

davon Verteilleitungen km

277,20

Anschlussleitungen km

101,10

Begehbare Bauwerke Anzahl

475

Straßenkappen Anzahl / Paare

136

Abnahmestellen Anzahl

1.703

Durchschnittl. Trassenlänge der Anschlussleitung pro Abnahmestelle m

29,70

Durchschnittliche Anschlusswert pro Abnahmestelle kW

144,90

Versorgte Wohneinheiten Anzahl

32.936

Messeinrichtungen
Wärmemengenzähler Anzahl

1.711

Nachspeisezähler Anzahl

1.098

Sammelkanal (begehbares Kanalsystem)
Gesamt Länge km

17,5

Lüfter Anzahl

21

Bauwerke Anzahl

338

Notausstiege Anzahl

184

Montageöffnungen Anzahl

134

 

Instandhaltung

Kapazitätsrelevante Instandhaltungsarbeiten:
Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sind keine kapazitätsrelevanten Instandhaltungsarbeiten geplant.